Aktuelles

Mai 2021

Weidetiere vor wildernden Wölfen schützen

Kulmbach/Wunsiedel. „Risse in Viehweiden sind grausame Vorfälle, die verhindert werden müssen. Unsere Weidetiere müssen besser vor Wolfsangriffen geschützt werden,“ betont der heimische CSU-Landtagsabgeordnete und agrarpolitische Sprecher seiner Fraktion Martin Schöffel. „Ich kann die Sorgen und Ängste vieler Landwirte, mit denen ich zu diesem Thema in engem Austausch bin, gut nachvollziehen.“ In letzter Zeit berichten immer mehr Landwirte von Wolfsrissen in ihren Herden. Die Schreckensmeldung aus Betzenstein im Landkreis Bayreuth, wo zuletzt zwei dutzend Tiere durch wildernde Wölfe verendet sind, ist uns allen noch in unmittelbarer Erinnerung.

Landwirte wünschen sich mehr Anerkennung ihrer Leistungen

„Die Land- und Forstwirtschaft ist ein Schwerpunkt unserer Politik. Bayern investiert mehr Geld als jemals zuvor in diesen Bereich. Das ist ein starkes Signal für eine zukunftsfähige Land- und Forstwirtschaft und vitale ländliche Räume in Bayern. Jetzt stehen wichtige politische Entscheidungen an, für die wir die Weichen gemeinsam richtig stellen müssen“, so die einleitenden Worte der Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer, die gemeinsam mit ihrem Bundestagskollegen Peter Aumer zu einem virtuellen Landwirtschaftsgespräch eingeladen hatte. Ehrengast war der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Bayerischen Landtag und agrarpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Martin Schöffel, der zu allen Fragen Rede und Antwort stand. Planungssicherheit, gute Rahmenbedingungen und mehr Wertschätzung – um diese zentralen Anliegen drehte sich der rund dreistündige Diskussionsabend mit Vertreter*innen des Bayerischen Bauernverband so wie aus dem Bereich Land- und Forstwirtschaft, aus der Waldbauernschaft, von Behördenseite und aus der Jägerschaft aus der Region. „Wir stehen zu unseren Landwirten, denn wir wollen auch in Zukunft regional hergestellte Lebensmittel. Land- und Forstwirtschaft muss auch weiterhin Freude machen“, stellte Martin Schöffel gleich zu Beginn klar. „Die CSU will auch weiterhin ein verlässlicher Partner der Landwirte sein“, ergänzte MdB Peter Aumer.

April 2021

Weiße Flecken beim Mobilfunk sollen verschwinden

„Ein flächendeckendes Mobilfunknetz ist in der heutigen Zeit unbedingt notwendig. Der Freistaat Bayern unterstützt Kommunen beim Ausbau tatkräftig,“ betont der heimische Landtagsabgeordnete Martin Schöffel. Er weißt darauf hin, dass Kommunen, in denen das Mobilfunknetz nur unzureichend ausgebaut ist, eine entsprechende Förderung beantragen können. „Es ist für Besucher und Einheimische äußerst unangenehm, wenn im Auto oder beim Spaziergang plötzlich das Netz ausfällt. Um die Region weiterhin zukunftsfähig aufzustellen, ist es wichtig, dass diese weißen Flecken ausgemerzt werden,“ so Schöffel.

Wunsiedel will Energieforschungsinstitut für Kommunale Energiezukunft und Dekarbonisierung

„Wunsiedel ist nicht nur eine Stadt im Fichtelgebirge – Wunsiedel ist die Blaupause für die Energiezukunft in Deutschland“, konstatiert Andreas Schmuderer, Leiter der Projektentwicklung Dezentrale Energiesysteme bei der Siemens AG, vor einer Gruppe nordbayerischer CSU-Mandatsträger im Haus der Energiezukunft in Wunsiedel. „Hier finden wir systemische Vernetzung und Sektorkopplung, wie wir sie sonst in Deutschland noch nicht gesehen haben. In Wunsiedel zeigt sich schon heute, wie die Energiewelt von morgen aussehen wird – wenn wir die Dekarbonisierung von Industrie und Energiewelt ernst nehmen.“ Nicht umsonst arbeiten Siemens und die Universität Bayreuth mit dem Zentrum für Energietechnik (ZET) und dem Bayerischen Batterieforschungszentrum (BayBatt) sowie weiteren Partnern, seit Jahren mit den Stadtwerken von Wunsiedel, der SWW Wunsiedel GmbH, zusammen. „Die in Wunsiedel aufgebaute Infrastruktur ist bundesweit einmalig!“, stellt auch Prof. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth, fest. „Das hier ist bereits zukunftsweisend für die Ausgestaltung einer sicheren, nachhaltigen und dezentralen Energieversorgung Bayerns und Deutschlands durch erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe.“

März 2021

Zukunftssicherung und Entwicklungsperspektiven für die Luisenburg-Festspiele

Der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge und der Freistaat Bayern stehen hinter den Luisenburg-Festspielen und haben eine zusätzliche Förderung vereinbart. Im nun abgestimmten Kreishaushalt ist ein Zuschuss des Landkreises von zusätzlich 150.000 Euro enthalten. Der Freistaat Bayern erhöht seine Förderung im gleichen Zug ebenfalls um 150.000 Euro pro Jahr. 2020 lagen die Zuwendungen des Freistaates coronabedingt bei rund 1,3 Millionen Euro.