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12.11.2025 | Schirnding / München.

Staatssekretär Martin Schöffel, MdL: „Karin Fleischer steht beispielhaft für eine lebendige Bürgergesellschaft“

Alois-Glück-Medaille für Schirndings Erste Bürgermeisterin

Die Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Schirnding, Karin Fleischer, ist mit der Alois-Glück-Medaille der CSU-Landtagsfraktion ausgezeichnet worden. Staatssekretär Martin Schöffel würdigte die Preisträgerin als herausragende Kommunalpolitikerin, die sich seit vielen Jahren mit Herz, Tatkraft und großem Ver antwortungsbewusstsein für ihre Gemeinde und ihre Mitmenschen einsetzt. 

 „Karin Fleischer steht für eine Kommunalpolitik, die nicht nur verwaltet, sondern ge staltet – und das unter schwierigen Bedingungen des Strukturwandels. Sie lebt vor, was Alois Glück immer als Kern einer aktiven Bürgergesellschaft verstanden hat: Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft stärken und Zukunft gestalten“, so Staatssekretär Schöffel bei der Verleihung. Seit 2014 steht Karin Fleischer an der Spitze der kleinen Grenzgemeinde Schirnding im Landkreis Wunsiedel. Die Kommune war über Jahrzehnte ein wichtiger Grenz übergang zur damaligen Tschechoslowakei – heute ist sie Symbol eines gelungenen Wandels im ländlichen Raum. Unter der Leitung von Bürgermeisterin Fleischer wurden zahlreiche Projekte umge setzt, die den Ort nachhaltig prägen: die umfassende Sanierung der Grundschule, der aktuelle Um- und Anbau des Kindergartens sowie vielfältige Maßnahmen zur Stärkung der Familienfreundlichkeit und Lebensqualität. Neben ihrem Amt ist Karin Fleischer in zahlreichen Bereichen aktiv: Als Vorsitzende des Wasserzweckverbandes Arzberger Gruppe, als Pfarrgemeinde rätin und Mesnerin in ihrer katholischen Kirchengemeinde, als langjähriges Mitglied und Fördervereinsvorsitzende im Bayerischen Roten Kreuz sowie als ehrenamtliche Musiklehrerin und Unterstützerin des Künstlerhauses Schirnding. Viele Vereine, Initi ativen und Bürgerinnen und Bürger profitieren unmittelbar von ihrem Einsatz und ih rer Hilfsbereitschaft. „Bürgermeisterin Fleischer ist eine Kommunalpolitikerin aus Leidenschaft. Sie ist An sprechpartnerin, Organisatorin, Krisenmanagerin und Herz ihrer Gemeinde in einem. Und sie zeigt Tag für Tag, dass Nähe, Menschlichkeit und Engagement die Grund lage für lebendige Demokratie sind“, betonte Schöffel. Nach über einem Jahrzehnt an der Spitze der Gemeinde hat Karin Fleischer ange kündigt, bei der nächsten Wahl nicht erneut zu kandidieren, um einen Generations wechsel einzuleiten. „Sie hat ihre Gemeinde geprägt, aufgebaut und für die Zukunft stark gemacht. Ihr Wirken bleibt, und ihr Vorbild wirkt weiter“, so Staatssekretär Schöffel abschließend.