Aktuelles

Zur Übersicht

15.10.2019

Sanierungsarbeiten auf der Burg Hohenberg gehen voran

Die Burg Hohenberg ist zweifellos eine ganz besondere staatliche Immobilie. Sie soll nach dem Willen der Bayerischen Staatsregierung nach umfassender
Sanierung der einzelnen, unter Bau-, Ensemble- und Bodendenkmalschutz stehenden Gebäude auch unter völkerverbindenden und touristischen Aspekten wieder zu einem Anziehungspunkt für das Fichtelgebirge werden. Wobei die ursprüngliche Nutzung als Jugendherberge wieder aufgenommen wird, es sind ca. 112 Betten geplant. 11,6 Millionen Euro hat der Bayerische Landtag im Juli
2018 für die Generalsanierung und den Anbau eines Bettenhauses bewilligt.


Landtagsabgeordneter Martin Schöffel hat zusammen mit André Zimmermann, dem neuen Regionalleiter der Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) in Oberfranken, Landrat Dr. Karl Döhler, Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Christian Paulus, den Stadträten Peter Fischer und Ingrid Göhlert sowie CSU-Ortsvorsitzenden Werner Göhlert und Landratskandidat Peter Berek, Bürgermeister des Kurortes Bad Alexandersbad, die laut Schöffel „schönste Baustelle des Freistaats“ besucht. Die Bauarbeiten im Innenbereich sind voll im Gange und so konnte man bei dem Rundgang unter der Führung von Christof Präg und Tina Strömsdörfer vom Staatlichen Bauamt an vielen Stellen sehen, mit welcher Sorgfalt und Umsicht an diesem historischen Gebäude gearbeitet wird und welches Schmuckstück die Burg nach der Generalsanierung werden wird.

Martin Schöffel: „Von dem Fortgang der Bauarbeiten auf Burg Hohenberg mache ich mir regelmäßig ein persönliches Bild, weil ich es mir zum Ziel gesetzt habe, dass unsere Burg Hohenberg die schönste Jugendherberge Bayerns wird! Derzeit laufen die Bauarbeiten in der Vorburg (Generalsanierung) und im Fürstenhaus (Innenausbau). Für den Gefängnisturm und das neue Bettenhaus laufen die Planungen auf Hochtouren. Ich bin immer wieder beeindruckt von der vorhandenen historischen Bausubstanz und vom Gesamtensemble der Burg Hohenberg! Ein ganz besonderes Schmuckstück wird das Fürstenhaus, das großzügige Speise-, Gemeinschafts- und Tagungsräume beinhalten wird. Neben umfangreichen Mitteln aus dem Gebäudeunterhalt hat der Freistaat bislang 11,6 Mio EUR für die Generalsanierung und den erneuten Ausbau zu einer zeitgemäßen Jugendherberge zur Verfügung gestellt. Die Lage der Burg unmittelbar an der Bayerisch-Tschechischen Grenze und inmitten der Stadt Hohenberg an der Eger ist etwas Einzigartiges! Der Freistaat Bayern übernimmt hierfür auch seine Verantwortung als Immobilienbesitzer.“

Die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) ist zuständig für die Verwaltung der landeseigenen Immobilien. Zu ihren Aufgaben gehört u. a. auch, die Baumaßnahmen auf der Burg Hohenberg zu betreuen. Dazu André Zimmermann: „Seit dem 1. September 2019 habe ich die Leitung der Regionalvertretung Oberfranken der Immobilien Freistaat Bayern übertragen bekommen, in deren Zuständigkeitsbereich die Burg fällt. Anlässlich des Besuchs von Herrn Abgeordneten Martin Schöffel habe ich das erste Mal die Burg und die Baustelle besichtigen dürfen. Über die Dimension der Umbauarbeiten bin auch ich beeindruckt! Der Freistaat Bayern hat sich hierbei ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, das der Bedeutung der Burg für Hohenberg und seine Region gerecht wird. Wir werden zusammen mit dem Staatlichen Bauamt Bayreuth unseren Teil dazu beitragen, dass die Burg in neuem Glanz erstrahlt." Bürgermeisterkandidat Christian Paulus stellt fest: „Das ist keine Standartbaustelle - diese Burg ist ein Kleinod für unsere Stadt Hohenberg und birgt viel Potenzial für die gesamte Region. „Wir sind vom Kindergartenkind bis zu den Senioren und im gesamten Stadtrat wahnsinnig stolz auf unser Wahrzeichen! Deshalb sind wir dem Freistaat Bayern und unserem Abgeordneten Martin Schöffel, der unermüdlich in München die Generalsanierung angeschoben und vom Haushaltsausschuss-Vorsitzenden über Staatssekretär bis zum Minister alle maßgeblichen Personen vor Ort auf unsere Burg geholt hat, sehr dankbar, dass sie nach schwierigen Jahren und mit den festgestellten erheblichen Schäden in der Bausubstanz nicht als Ruine endet, sondern vom Freistaat für viele Millionen renoviert wird. Wir werden als Kommune alles daran setzen, diesen Schwung, der von einer der modernsten und sicherlich auch schönsten Jugendherbergen Europas ausgehen wird, für Hohenberg ungebremst mitzunehmen. Die Burgsanierung ist ein absoluter Hauptgewinn für den Tourismus, unsere Wirtshäuser und somit auch für die positive Wahrnehmung unserer lebens- und liebenswerten Stadt Hohenberg an der Eger weit über die Landkreisgrenzen hinaus! Ich persönlich bin sehr angetan davon, mit wieviel Herzblut und Leidenschaft von Seiten der IMBY und von unserem Staatlichen Bauamt an diesem Leuchtturmprojekt Burg Hohenberg gearbeitet wird."

Diese Leidenschaft ist Projektleiterin Tina Strömsdörfer und ihren Kollegen vom Staatlichen Bauamt Bayreuth auf Schritt und Tritt bei der Führung durch die Baustelle anzumerken. „Als Jugendliche verbrachte ich hier auf der Burg Hohenberg einen Schullandheimaufenthalt, nun darf ich die Generalsanierung dieses historischen Gebäudeensembles begleiten. Das ist schon etwas ganz Besonderes für mich – und es gibt immer wieder Überraschungen!“, stellte sie fest. Zum „Burg-Team“ des Bauamts gehören auch Regierungsbaumeisterin Marie-Luise Krammer und Architekt Stefan Glaser. Im Vorfeld der Planung wurden umfangreiche Untersuchungen durch Statiker, Restauratoren und Holzgutachter durchgeführt, die zum Teil erhebliche Schäden an den denkmalgeschützten Gebäuden zu Tage förderten. Der gesamte Umfang der Schäden wird sich jedoch erst im Zuge der Bauarbeiten ergeben, wenn die geschädigten Gebäudeteile Stück für Stück freigelegt werden können. Erst umfangreiche Demontagen der Konstruktionen führen zu einer sicheren Einschätzung des Schadensumfangs.

Neben der großen Baumaßnahme werden parallel weitere Bauunterhaltsmaßnahmen durchgeführt. Hierin enthalten sind erforderliche Instandsetzungen der Wehrmauern und deren Eindeckungen sowie die Instandsetzung des Brunnens im Burghof. Auch hier wurden durch  eingehende Untersuchungen ebenfalls erhebliche Schäden an der Bausubstanz gefunden. „Mit der Sanierung der Burg Hohenberg wird ein Juwel unserer Heimat wieder in Wert gesetzt und das touristische Angebot für unser Fichtelgebirge gestärkt. Gemeinsam mit dem Porzellanikon und dem Potential der Carolinenquelle eröffnen sich viele Möglichkeiten!“, so Peter Berek abschließend.