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19.05.2017

Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit: 2,5 Millionen Euro Finanzhilfen für den ländlichen Raum in Oberfranken

Rund 2,5 Millionen Euro gibt es dieses Jahr im Bereich Städtebauförderung für kleinere Kommunen in Oberfranken, die gemeinsame Projekte entwickeln. Das hat Innen- und Bauminister Joachim Herrmann dem Landtagsabgeordneten Martin Schöffel mitgeteilt.



MdL Martin Schöffel: „ Die Städtebauförderung ist ein wichtiges Programm für die Zukunft unserer Städte und Gemeinden. Neben vielen anderen Programmteilen unterstützt der Programmteil „Überörtliche Zusammenarbeit“ gemeinsame Projekte mehrerer Kommunen. Dank des Städtebauförderprogramms 'Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit' können sich die oberfränkischen Kommunen, die die interkommunale Zusammenarbeit pflegen, über die Unterstützung von Bund und Freistaat freuen. Zukunftsfähige Projekte im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit wollen wir besonders unterstützen.“

„In diesem Jahr realisieren 13 Kommunen konkrete Projekte, die wir mit rund 2,5 Millionen Euro unterstützen. Der Fokus liegt dabei klar auf dem Erhalt und der Vitalität der Ortskerne“, so Schöffel.


Die Kommunen wollen mit den Geldern Leerstände im Ort beseitigen oder alte Gebäude umnutzen, das Wohnangebot auf die heutige Nachfrage anpassen oder auch den örtlichen Einzelhandel stärken.

Unter anderem erhält die Initiative „Lebensqualität durch Nähe“ Marktleugast insgesamt 64.000 Euro. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Enchenreuth, Stammbach, Marktleugast, Grafengehaig, Presseck und Kupferberg. Erfolgreiche Projekte von LQN sind bekanntlich die Gewerbeschau oder gemeinsame Kulturprojekte.


Beispielhafte Fördermaßnahmen in Oberfranken:

 

IEK Ochsenkopf

Mehlmeisel, 300.000 Euro

Lebensqualität durch Nähe

Marktleugast, 64.000 Euro

Markgräfliches Bischofsland

Goldkronach, 240.000 Euro

Marktschorgast, 150.000 Euro