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05.07.2018

500.000 Euro Zuschuss für die Sanierung des ehemaligen Forsthauses in Hohenberg a. d. Eger

Für die Instandsetzung des ehemaligen Forsthauses in Hohenberg a. d. Eger hat das Kunstministerium Mittel aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege zur Verfügung gestellt. Das meldet der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel. Demnach gehen 500.000 Euro Zuschuss an das Projekt.



Der beeindruckende Barockbau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts besticht durch seine besonders aufwändige Ausstattung, wie etwa der massiven Holzwendeltreppe im Eingangsbereich und den Malereien im alten Jagdzimmer.

„Den Hohenbergern ist das historische Baudenkmal in der Hirtengasse 2 vor allem deshalb in lebendiger Erinnerung, weil hier zwischen September 1939 und April 1950 gegen Lebensmittelmarken die Milch an die Bevölkerung ausgegeben wurde. Die bewilligten Mittel sollen sicherstellen, dass auch kommende Generationen den sogenannten alten Milchhof besichtigen und Geschichte erleben können“, so MdL Martin Schöffel.

Die geplante Maßnahme dient dazu, eine Substanzgefährdung des Baudenkmals speziell im Bereich des einsturzgefährdeten Westgiebels zu beseitigen. Eigentümer des Baudenkmals ist der „Förderkreis zum Erhalt historischer Baudenkmäler in Hohenberg e.V.“.

„Mein Dank und Respekt gilt den ehrenamtlichen Initiatoren um Karl Lippert und Gerhard Wilhelm. Durch unermüdlichen Einsatz, Mut und Hartnäckigkeit sind sie es, die dieses Gebäude für kommende Generationen erhalten und mit neuem Leben füllen. Hier sind die Mittel des Freistaats richtig investiert,“ so Schöffel abschließend.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und vom Freistaat und den Kommunen getragen.