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05.07.2018

Besuch: Staatsministerin Ilse Aigner informiert sich in Röslau über Winterling-Umbau

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Martin Schöffel hat Bayerns Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr Ilse Aigner das gemeinsame Kommunalunternehmen „Winterling“ in Röslau (Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge) besucht.



MdL Martin Schöffel: „Das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) der Kommunen Arzberg, Kirchenlamitz, Röslau und Schwarzenbach a. d. Saale leistet herausragende Arbeit bei der Revitalisierung von Industriebrachen. Ziel ist es, nach einem Masterplan die Gebäude der ehemaligen Winterling-Porzellan AG für Neunutzungen zu ertüchtigen, Grundstücke zu teilen, Erschließungen zu ordnen und Altlasten zu beseitigen.“

Am Standort Röslau sind zwei Unternehmen im Hightec-Bereich dabei, ihren Standort zu vergrößern (Fa. Scherdel GmbH und Fa. M-Color Pöhlmann). Diese Erweiterungen finden nicht auf der „grünen Wiese“, sondern auf Konversionsflächen statt. Gleichzeitig finden Abbrucharbeiten im Bereich der leerstehenden Porzellanfabrik statt, um neue Flächen für wirtschaftliche Entwicklung zu gewinnen.

Bayerns Staatsministerin Ilse Aigner bezeichnete das Kommunalunternehmen im Rahmen ihres Besuchs sogar als Vorzeigeprojekt in Bayern.

„Waren die leerstehenden Porzellanfabriken zunächst traurige Dokumente des Strukturwandels in unserer Region, bieten sich heute gerade in diesen Gewerbearealen große Chancen für neue Arbeitsplätze. Speziell für die Herausforderungen in unserer Region hat der Freistaat Bayern ein Industriebrachenprogramm entwickelt, mit dem eine gute Entwicklung an vielen Orten angestoßen werden konnte. Es ist wirklich beispielhaft,  dass sich hier vier Gemeinden aus zwei Landkreisen entschlossen haben, gemeinsam die Revitalisierung anzugehen“, lobt auch Schöffel den Mut der betreffenden Bürgermeister.

Anlässlich ihres Besuchs in Röslau übergab Staatsministerin Ilse Aigner den Auszahlungsbescheid für die zweite Rate von neun Millionen Euro aus dem bereits bewilligten Förderbescheid. Damit kann die gKU die nächsten Maßnahmen nun sogar vorziehen.

„Die Frage - Flächenverbrauch auf der grünen Wiese oder Konversion bestehender Industriekomplexe - hat die gKU für sich eindeutig entschieden. Hier gelingt eine wirtschaftliche Entwicklung, die die Gemeinden attraktiver macht. Und damit können auch die Bürger wieder stolz auf ihre Gemeinde sein!“, so der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel abschließend.