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02.07.2018

MdL Martin Schöffel schreibt an Bundesverkehrsminister Scheuer – vierstreifige B 303 muss bei Schirnding weitergebaut werden

Mit Entsetzen und Unverständnis hat der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel auf die Intervention des Bundesrechnungshofes reagiert, wonach derzeit zwar der Bau der zweiten Fahrbahn bei Schirnding weitergeführt werde, neue Ausschreibungen jedoch vorübergehend nicht durchgeführt werden sollen.



MdL Martin Schöffel: „Ich bitte alle Beteiligten in Berlin, nochmals alle Argumente für den Ausbau der B303 vorzutragen und das Projekt fortzusetzen! Der Ausbau dieser Straße von der Landesgrenze bis zum Anschluss an die A93 bei Marktredwitz ist von entscheidender Bedeutung! Diese Straße verbindet das deutsche und tschechische Autobahnnetz und sollte von beiden Staaten dringend verwirklicht werden. Diese Straße verbindet den Wirtschaftsraum Eger/Karlsbad mit der Industrieregion Oberfranken. Außerdem ist es für den östlichen Landkreis eine wichtige Infrastrukturmaßnahme. Pendler sollen mit dem vierstreifigen Ausbau entlastet werden. Aktuell laufen bei der bayerischen Straßenbauverwaltung mit Billigung des Bundes Planungen, wie man die vierstreifige Straße bis zur Grenze weiterbauen kann. Ich bin sicher, dass dann auch Tschechien eine Autobahn bis unmittelbar an die Grenze bauen wird“.

„ Bereits der neue Bundesverkehrswegeplan war eine herbe Enttäuschung für die Region! Unerklärlich für mich, warum an der B 303 zwischen Schirnding und Arzberg keinerlei Ausbaumaßnahmen vorgesehen wurden. Jeder der häufig diese Straße benutzt weiß, dass die B303 stark vom LKW-Verkehr frequentiert ist und Überholmanöver nur an sehr wenigen Stellen theoretisch möglich wären, praktisch fährt man häufig hinter LKW-Schlangen her. Am Ausbaustandard dieser Straße muss sich dringend etwas ändern. Ein Hoffnungsschimmer war der Baubeginn der Ortsumfahrung Schirnding, weil damit ein erster Streckenabschnitt ertüchtigt wird. Ich fordere daher Bundesminister Scheuer auf, die Maßnahme fortzuführen. Alles andere wäre für die Menschen vor Ort ein Schlag ins Kontor und in keiner Weise nachvollziehbar! Nachdem bereits alle Brückenbauwerke im Bau sind, muss nun auch zwingend die neue Fahrbahn gebaut werden. Alles andere wäre dem Steuerzahler nicht zu erklären. Sinnvolle Maßnahmen, die bereits begonnen sind, müssen zügig vorangebracht werden“, so Martin Schöffe weiter.

„Konkret fordere ich den Bundesrechnungshof auf, die Bedeutung des Projektes für den Wirtschaftsraum Bayern-Böhmen endlich anzuerkennen und dieses nicht weiter zu torpedieren. Den Verkehrsausschuss des deutschen Bundestages fordere ich auf, weitere Planungen zum Ausbau der B303 zwischen Arzberg und Marktredwitz voran zu treiben. Und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer bitte ich, das wichtige Projekt weiterzubauen“, so Schöffel abschließend.